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Empfehlungen der Redaktion

Tellkamp - Der TurmUwe Tellkamp - Der Turm

Deutscher Buchpreis 2008

Klappentext:
Hausmusik, Lektüre, intellektueller Austausch: Das Dresdner Villenviertel, vom real existierenden Sozialismus längst mit Verfallsgrau überzogen, schottet sich ab. Resigniert, aber humorvoll kommentiert man den Niedergang eines Gesellschaftssystems, in dem Bildungsbürger eigentlich nicht vorgesehen sind. Anne und Richard Hoffmann, sie Krankenschwester, er Chirurg, stehen im Konflikt zwischen Anpassung und Aufbegehren: Kann man den Zumutungen des Systems in der Nische, der »süßen Krankheit Gestern« der Dresdner Nostalgie entfliehen wie Richards Cousin Niklas Tietze - oder ist der Zeitpunkt gekommen, die Ausreise zu wählen? Christian, ihr ältester Sohn, der Medizin studieren will, bekommt die Härte des Systems in der NVA zu spüren. Sein Weg scheint als Strafgefangener am Ofen eines Chemiewerks zu enden. Sein Onkel Meno Rohde steht zwischen den Welten: Als Kind der »roten Aristokratie« im Moskauer Exil hat er Zugang zum seltsamen Bezirk »Ostrom«, wo die Nomenklatura residiert, die Lebensläufe der Menschen verwaltet werden und deutsches demokratisches Recht gesprochen wird.
In epischer Sprache, in eingehend-liebevollen wie dramatischen Szenen entwirft Uwe Tellkamp ein monumentales Panorama der untergehenden DDR, in der Angehörige dreier Generationen teils gestaltend, teils ohnmächtig auf den Mahlstrom der Revolution von 1989 zutreiben, der den Turm mit sich reißen wird.

Suhrkamp Verlag, ISBN 978-3-518-42020-1, gebunden, 976 Seiten, 24,80 €

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Walser - Ein liebender Mann Martin Walser - Ein liebender Mann

Ein mutiges Projekt

Martin Walser riskiert mit seinem neuen Roman “Ein liebender Mann” den Vergleich mit Thomas Manns “Lotte in Weimar” und letztlich sogar mit Goethe selbst. Er schildert in diesem Roman Goethes letzte große - unerwiderte - Liebe zur vierundfünfzig Jahre jüngeren Ulrike von Levetzow.
Walser gelingt es dabei vortrefflich die Handlung und vor allem die Gefühle - Goethes Gefühle - authentisch erscheinen zu lassen. Er trifft den richtigen Ton, sodass wir uns während des gesamten Romans ganz bei Goethe fühlen. Wir haben das Gefühl, dass wir sein Tagebuch lesen - auch wenn der Roman in der dritten Person geschrieben worden ist.
Erst mit dem letzten Satz beraubt uns Walser unserer Illusion. Er weckt uns quasi auf und ruft uns zu: “Hallo, aufwachen! Ich war’s, der Walser! Alles nur Fiktion.”
Doch trotz des letzten Satzes - dieses Buch hält dem Vergleich mit Thomas Mann stand. Ein großer Wurf.

Verlagsinfo:
Der 73-jährige Goethe – Witwer und so berühmt, dass sein Diener Stadelmann heimlich Haare von ihm verkauft – liebt die 19-jährige Ulrike von Levetzow. 1823 in Marienbad werden Blicke getauscht, Worte gewechselt, die beiden küssen einander auf die Goethe’sche Art. Er sagt: Beim Küssen kommt es nicht auf die Münder, die Lippen an, sondern auf die Seelen. «Das war sein Zustand: Ulrike oder nichts.» Aber sein Alter holt ihn ein. Auf einem Kostümball stürzt er, und bei einem Tanztee will sie ein Jüngerer verführen. Der Heiratsantrag, den er Ulrike trotzdem macht, erreicht sie erst, als ihre Mutter mit ihr nach Karlsbad weiterreisen will. Goethe, mal hoffend, mal verzweifelnd, schreibt die «Marienbader Elegie». Zurück in Weimar, lässt ihn die eifersüchtige Schwiegertochter Ottilie nicht mehr aus den Augen. Martin Walsers neuer Roman erzählt die Geschichte einer unmöglichen Liebe: bewegend, aufwühlend und zart. Die Glaubwürdigkeit, die Wucht der Empfindungen und ihres Ausdrucks – das alles zeugt von einer Kraft und (Sprach-)Leidenschaft ohne Beispiel.

  Rowohlt Verlag, ISBN 978-3-498-07363-3, Gebunden, 288 Seiten, 19,90 €

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Weitere Belletristik-Empfehlungen

 

Enzensberger - Hammerstein oder Der EigensinnHans Magnus Enzensberger - Hammerstein oder Der Eigensinn
Eine deutsche Geschichte

Verlagsinfo:
Ein großes Werk über die verhängnisvollste Periode der deutschen Geschichte und über die herausragende Gestalt eines Mannes, dessen Biographie bislang nicht geschrieben wurde. Hans Magnus Enzensberger hat die Geschichte des Generals Kurt von Hammerstein aus allen erreichbaren Quellen recherchiert und entfaltet sie in einem Genre, das er beherrscht wie kein zweiter: in der literarischen Biographie.
Kurt von Hammerstein war Chef der Reichswehr, ein Grandseigneur, ein unerschütterlicher Gegner des Nationalsozialismus, ein unbestechlicher Zeuge des Untergangs seiner Klasse, des deutschen Militäradels. Seinen Abschied nahm er, nachdem Hitler seine Weltkriegspläne 1933 in einer Geheimrede offengelegt hatte.
Aber es geht auch um die Lebensläufe seiner Frau und seiner sieben Kinder: gezeichnet von den Katastrophen des 20. Jahrhunderts, von Verrat, Widerstand, Spionage und Sippenhaft. Und nicht zuletzt geraten jene Personen ins Fadenkreuz, die zu einem gefährlichen Doppelleben gezwungen waren: vom letzten Reichskanzler der Weimarer Republik über die Agenten der KPD bis zu jener Drogistin, die in Kreuzberg Deserteure und Juden versteckte.
Hammerstein ist nach Der kurze Sommer der Anarchie und Requiem für eine romantische Frau Enzensbergers dritte literarische Biographie, in der die Selbstbehauptung des Einzelnen gegenüber kollektiven und autoritären Zumutungen im Zentrum steht. Für dieses Buch hat der Autor die Archive von Moskau bis Berlin, von München bis Toronto befragt. Doch behält für ihn das Dokument nicht das letzte Wort. In einem vielfältigen Werk verbindet sich erneut die Recherche mit der Freiheit des Autors, sich der historischen Wirklichkeit auch über Fiktionen zu nähern.

Suhrkamp, ISBN 978-3-518-41960-1, gebunden, 375 Seiten, 22,90 €

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Weitere Sachbuch-Empfehlungen
 

Nilsson u. Eriksson - Als wir allein auf der Welt warenUlf Nilsson / Eva Eriksson - Als wir allein auf der Welt waren

Rezensentin: Angelika Wiedmaier

Unser kleiner Held lernt gerade die Uhr. Das ist am Anfang wahrlich nicht einfach. Aber eines weiß er ganz bestimmt: er wird jeden Tag um drei Uhr abgeholt.
Heute aber kommt keine Mama und kein Papa. Was mag wohl geschehen sein? Als er an sein Haus kommt, ist die Wohnungstür abgeschlossen, weit und breit kein Mensch. Die vertraute Welt beginnt plötzlich zu wackeln. Wo sind die Eltern? Kommen sie nie wieder? Ist er jetzt ganz allein auf der Welt?
Nein, er ist nicht allein, denn im Kindergarten ist sein kleiner Bruder. Um den muss er sich unbedingt kümmern, wenn die Eltern nicht mehr da sind. Ihm soll es an nichts fehlen. Und er soll nicht bemerken, was passiert ist. Kurzentschlossen geht er zum Kindergarten und nimmt den kleinen Bruder mit. Da die beiden jetzt kein Zuhause mehr haben, wird der Ältere für ein neues Heim sorgen. Mit Zaunbrettern baut er eine Hütte, aus einem Karton wird ein Fernseher gemacht. Sogar fürs Fernsehprogramm wird gesorgt: Er spielt seinem kleinen Bruder etwas vor, indem er im Karton Faxen macht, bis beide herzlich lachen. Das geht eine Zeit lang gut, aber von einer Sekunde zur anderen schlägt die Stimmung um und die beiden Kinder bemerken ihre desolate Lage. Sie fangen an zu weinen, weil sie so allein sind. „Anderes Programm“, fordert der Kleine. Auch der Große hätte gern ein anderes Programm. Nur weiß er im Moment auch nicht weiter. Plötzlich lugt ein Kopf zur Bretterhütte herein. Mama ist wieder da! Papa ist auch da! Hat da vielleicht jemand die Uhr noch nicht richtig lesen können? Die beiden Kinder werden liebevoll auf den Arm genommen und zurück ins Haus getragen – über die Schulter geht ihr ungläubiger Blick aufs zusammenkrachende Bretterhaus.

Autor und Illustratorin können sich wunderbar in die kindliche Psyche, in ihre Ängste und Nöte hineinversetzen. Genial sind nicht nur die kindlichen Erklärungsmuster (die Eltern sind sicher unter einen roten Laster gekommen), sondern auch die Problemlösungen: Man braucht erst mal einen Fernseher und Knabberzeug! Dann ist die Welt wieder in Ordnung.

Das Duo Nilsson/Eriksson bearbeitet auch hier wieder schwierige Themenkomplexe. Verlassensein, Angst, Mut, Verantwortung und Selbstständigkeit werden einfühlsam und nicht ohne Humor zur Sprache gebracht.
Beeindruckend sind die aquarellierten Illustrationen von Eva Eriksson, die durch das liebevolle Erfassen der typisch kindlichen Physiognomie viel zum Gelingen des Buches beitragen. Reizend sind die kugelrunden Stupsnäschen, der Schnullermund und die gewölbten Kinderbäuchlein. Erikssons Bilder verlieren sich nicht im Detail, sondern konzentrieren sich ganz aufs Wesentliche. Und das ist wirklich meisterhaft gelungen!

Ab 4 Jahre

Moritz Verlag, ISBN 978-3-89565-212-7, gebunden, 40 Seiten, 12,90 €

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Weitere Kinderbuch-Empfehlungen
 


Mann - Doktor Faustus HB klein
Thomas Mann - Doktor Faustus
Fieber - Tagebuch eines Aussätzigen

Hörspiel

Verlagsinfo:
„Dein Leben soll kalt sein – darum darfst du keinen Menschen lieben!“ Das ist der Preis, den der geniale Komponist Adrian Leverkühn dem Teufel dafür bezahlen muss, dass ihn die Inspiration nicht mehr verlässt.
Die Regie von Leonhard Koppelmann hält gekonnt die Balance zwischen der dämonisch-düsteren Grundstimmung und den humoristischen Zwischenakkorden. Gemeinsam mit dem Komponisten Hermann Kretzschmar lässt der Regisseur einen klanggewaltigen Hörfilm mit musikalischer Tiefenschärfe abrollen, bei dem Dialogszenen, Erzählertexte, Musik und Geräusche harmonisch zusammenklingen.

Der Hörverlag, ISBN 978-3-86717-075-8, 10 CDs, Gesamtlaufzeit 774 Minuten, 49,95 €

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Weitere Hörbuch-Empfehlungen

 

Aktueller Lesertipp

Ein Tipp von Paola Rossi, Italien, Ing-Rossi@web.de:

Gräfin Elena Eligir, Freddy Me -
Unsere Auswanderung zwischen Traum und Alptraum


Den Autoren gelingt es mit Bravour, ihre Leser von der Einleitung an bis zum Schluss an ihr Werk zu fesseln, wobei selbst nach 567 Seiten der Ausgang des Abenteuers noch völlig im Dunkeln bleibt und zunächst bis zum 2. Teil der Phantasie des Lesers obliegt.

Auf sehr angenehme Weise wurden in der Geschichte die Hauptpersonen skizziert, so dass die Leser sich diese und ihre Charaktere sehr gut vorstellen können.

Erfrischend ist auch der Einbau von Erlebnissen und Motiven anderer Auswanderer sowie die gelegentlich niedergeschriebenen Ereignisse aus dem Leben der Autoren, auf die man sich schon freut, wenn immer in bezeichnender Weise die Einleitung "Es war…" auftaucht.

Das Werk hat insgesamt ohne Zweifel einen Platz in der oberen Hierarchie der Literatur verdient.

           

Weitere Lesertipps finden Sie in unserem Lesertipps-Archiv!

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19. Januar    435. Hans Sachs
21. Januar    180. Achim von Arnim
22. Januar      66. Else Lasker-Schüler
28. Januar      15. Joseph Brodsky
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